Dampfturbine


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Zuletzt aktualisiert von Rolf Gloor am 31.07.2010

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Die Dampfturbine wird in den meisten thermischen und nuklearen Kraftwerken eingesetzt, es wird fast überall mit Wasser gekocht.

Der prinzipielle Ablauf dieses rechtsläufigen Kreisprozesses ist:

  1. Wasser wird im Dampferzeuger erhitzt und strömt als Dampf in die Dampfturbine. Beispiel: pv = 10 bar (1 MPa), Tv = 180 °C (453 K)
  2. In der Dampfturbine entspannt sich der Dampf und treibt so die Turbine mit Generator an. Beispiel: pk = 40 mbar (4 kPa), Tk = 30 °C (303 K)
  3. Im Kondensator wird der Wasserdampf gekühlt und zu Wasser kondensiert. Beispiel: Tein = 15 °C (287 K), Taus = 25 °C (279 K)
  4. Das Kondenswasser wird mit der Pumpe wieder auf den Druck im Dampferzeuger gebracht und dorthin gepumpt.
dampfturbine
Schematische Darstellung einer Dampfturbine.
dampfturbine_pv

Im p-v Diagramm verläuft der Dampfturbinenprozess auf den roten Linien. Die umspannte Fläche entspricht dem Energieinhalt pro umgesetzte Masseneinheit [J/kg].

Die blaue Kurve ist der Dampfbereich des Wassers: links ist es flüssig, unter der Kurve dampfförmig und rechts gasförmig (Heissdampf). Über dem kritischen Punkt Kr gibt es keine Dampfphase mehr. Bei der horizontalen Achse ist die Einheit das spezifische Volumen v (m3/kg), die inverse Grösse zum spezifischen Gewicht [kg/m3]


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