Einspeisevergütung


Zuletzt aktualisiert von Rolf Gloor am 07.09.2011

Artikel Introbild
Durch die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) will Bundesrat und Parlament das von ihnen gesteckte Ziel für erneuerbaren Energien erreichen. Der Anteil des Stromes aus Biomasse, Erdwärme, Solaranlagen, kleinen Wasserkraftwerken und Windturbinen soll bis 2030 massiv erhöht werden.

Produzenten von grünem Strom speisen den von ihnen produzierten Strom ins Netz ein und werden aus einem Förderfond entschädigt. Die momentan höheren Produktionskosten von grünem Strom sollen so ausgeglichen werden.

Berechtigt für die Vergütung sind neue, erweiterte oder modernisierte Anlagen für die Stromgewinnung aus Wasserkraft, Photovoltaik, Windenergie, Geothermie (Elektrizität, nicht Erdwärme) und Biomasse.

Jeder Schweizer Konsument bezahlt 0.45 Rappen pro kWh mehr, um damit die Vergütung zu finanzieren. Diese reicht von 12 (grosse Wasserkraftwerke) von bis zu 67 Rp./kWh (kleine Photovoltaikanlage) und gilt jeweils über 25 Jahre.

Die Anmeldung erfolgt über swissgrid.


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