Energieanlagen


Zuletzt aktualisiert von Rolf Gloor am 01.08.2011

Artikel Introbild
In der Elektroverteilung eines einfachen Wohngebäudes gibt es praktisch keine Energiesparmöglichkeiten. In komplexeren Elektroverteilanlagen gibt es aber einige Möglichkeiten, um Kosten und Energie einzusparen.

Um die Netzkosten tief zu halten, verrechnen die Elektrizitätswerke grösseren Kunden nebst der Grundgebühr und der bezogenen Wirkarbeit (kWh) auch die Spitzenleistung (kW) und die einen bestimmten Anteil (etwa 50%) der Wirkarbeit übersteigende Blindarbeit (kVarh), den sogenannten Blindstrom. Der Kunde kann mit einer Blindstromkompensationsanlage die Blindstromverrechnung vermeiden. Die Spitzenleistungskosten kann er durch ein Lastmanagement etwas reduzieren.

In Schaltschränken für eine Anlagen- oder Maschinensteuerung stecken oft auch Energiesparmöglichkeiten. Besonders interessant sind Schaltschränke mit Lüftungs- oder Kühlanlagen, denn die lassen grosse Wärmeverluste vermuten.

In der Schweiz ist die übliche Drehstromnetzspannung 400 V, 50 Hz. Teilweise gibt es ganze Betriebe oder auch nur Anlagenteile welche mit 500 V, oder 690 V betrieben werden. Daneben gibt es Notstromversorgungsnetze welche über einen Generator (dynamische Umformer) oder eine Leistungselektronik (statischer Umformer) betrieben werden. Die damit beabsichtigte unterbruchsfreie Notstromversorgung (USV) verursacht erhebliche Verluste und Kosten.


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