Die Duschecke der Schweiz

Ein Projekt des VVGR, AfE GR und VOBE

Bericht von Otto Fischli, Näfels

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Zusammenfassung

Im Rahmen eines Pilotprojektes testeten zwölf Hotels aller Kategorien in ganz Graubünden spezielle Sparbrausen. Dabei waren von Juli bis September 1997 über 400 Testbrausen im Einsatz.

Folgende Zielsetzungen standen dabei im Zentrum des Interesses:

Wasser und Energie sparen Im Vordergrund steht eindeutig das Wasser- und Energiesparen. In möglichst vielen Hotels, Ferienwohnungen und weiteren Unterkünften – und nicht zuletzt in den privaten Haushalten – sollen wassersparende Brausen eingesetzt werden.
Umweltbewusstsein Das Thema "Umwelt" soll auf amüsante, neue, eingängliche, nachvollziehbare und alle Gäste und Einheimischen betreffende Art kommuniziert werden.
Medienarbeit Graubünden soll sich als "Die Duschecke der Schweiz." profilieren. Dies im Nachklang zur Aktion "Die Badeecke der Schweiz" (1996) und als Bestandteil eines Marketing-Schwerpunktes 1996/97 "Wellness und Wasser".

Die Resultate liegen nun vor: der Einsatz der neuen Brausen ergab gegenüber herkömmlichen Systemen Einsparungen von rund 40% in den Bereichen Frischwasser, Abwasser und Energie für die Aufbereitung/Aufheizung. Die Anschaffungskosten von ca. Fr. 20.- pro Brause können im Schnitt in weniger als einem Jahr amortisiert werden.

Die systematische Befragung von Gästen und Hoteliers untermauert diese erfreulichen Resultate. Über 80% der Testpersonen reagierten positiv auf die Verwendung der Sparbrausen.

Nach der erfolgreichen Testphase soll das Projekt in Graubünden nun flächendeckend umgesetzt werden. Der zu erwartende positive Effekt für die Umwelt ist beeindruckend: Wenn allein die Hälfte der knapp 900 Hotels mitmacht, können alljährlich 200'000 Liter Heizöl oder rund 2 Mio. kWh Nutzenergie sowie 60 Mio. Liter Frischwasser und Abwasser eingespart werden. Zum Vergleich: Mit dieser Energie liessen sich etwa 100 Einfamilienhäuser ein Jahr lang heizen.


Ausgangslage

Seit 1991 ist das Programm "Umwelt und Tourismus" Teil der Aktivitäten des Verkehrsvereins Graubünden (VVGR). Die Arbeitsgruppe Umwelt setzte sich seit diesem Zeitpunkt mit den Bereichen Verkehr, Energie, Gastronomie, Abfall, Wasser, Ausbildung, Landwirtschaft, Bürobetrieb sowie Gästeverhalten auseinander. 1992 bis 95 wurden vier Tagungen zu den Themen "60 realisierte Umweltprojekte - Umweltdeklaration Graubünden", "Oekologie - Erfolgsrezept auch für die Zukunft", "Geht dem Tourismus die Luft aus?" und "Faszination Landwirtschaft" durchgeführt.

Die Arbeitsgruppe Energie ihrerseits hat im Frühjahr 1996 zwei umfangreiche Umwelt-Projekte betreffend Hotellerie und Bergrestaurants abgeschlossen. Aufgrund der durchzogenen Schlussbilanz suchte die Arbeitsgruppe Energie nach einem neuen Projekt. Im Vordergrund stand nicht eine einseitig medienwirksame Aktivität, sondern ein Projekt mit klaren Erfolgschancen. Und so entstand das Projekt: "Die Duschecke der Schweiz".


Projektbeschreibung

Pilothotels

Der Pilotversuch wurde mit 12 Hotels durchgeführt. Die Hotels sind auf den ganzen Kanton Graubünden verteilt, zwei Drittel davon befinden sich in ausgesprochenen Ferienorten.

Pilot-
hotel
Hotel-
kategorie
Anzahl Zimmer Installierte
Duschebrausen
Einzel Doppel
1 ***** 42 95 18
2 *** 2 28 30
3 *** 6 34 40
4 ** 11 25 26
5 **** 2 80 60
6 **** 15 33 45
7 SHV-Unikat 2 8 10
8 - 0 29 29
9 (***) 10 105 22
10 *** 9 44 53
11 *** 0 33 33
12 *** 32 31 63
Total   131 545 429

Tabelle 1: Übersicht über die Pilothotels und die installierten Brausen

Technische Daten

In Tabelle 2 werden die Berechnungsgrundlagen und Annahmen aufgelistet, welche uns dazu dienten, eine erste, allgemeine Berechnung durchzuführen. Sie basieren einerseits auf der Situation, wie wir sie in den Pilothotels vorfanden, andererseits stützten wir uns dabei auf übliche Annahmen (kursive Darstellung).

Deutlich zeigt sich dabei die grosse Bandbreite der verschiedenen Einflussgrössen, welche in der Spalte "Streubereich" angegeben ist. Sie kann sich natürlich auch entsprechend stark auf die Kosten auswirken. Für unsere Berechnungen verwendeten wir die in der Spalte "Rechenwert" aufgeführten Daten.

Einflussgrösse

Einheit

Streubereich

Rechenwert

Durchfluss Duschebrause

Liter pro Minute

9 bis 21

15

Kosten Frischwasser

Fr. pro 1'000 Liter

0.27 bis 0.60

0.41

Kosten Abwasser

Fr. pro 1'000 Liter

0.22 bis 2.00

0.65

Energiekosten Heizöl

Fr. pro 100 Liter

25 bis 35

30

Energiekosten Heizöl

Rp. pro kWh

2.5 bis 3.5

3.0

Wirkungsgrad Aufheizung, Verteilung

%

30 bis 56

42

Wassererwärmung 7° C auf 37° C

kWh pro Liter

 

0,035

Mittlere Dauer einer Dusche

Minuten

 

6

Anzahl Logiernächte (Situation im Kt. Graubünden)

pro Jahr und Bett

 

120

Anzahl Duschen

pro Logiernacht

 

0,6

Tabelle 2: Berechnungsgrundlagen und Annahmen

Tabelle 3 zeigt die Verbrauchswerte und Kosten auf der Basis obiger Rechenwerte. Die Energiekosten für die Wassererwärmung machen dabei den grössten Anteil aus, wobei davon ausgegangen werden muss, dass in Zukunft die Kosten für Frisch- und Abwasser noch massiv ansteigen werden.

Verbrauch, Kosten

pro Dusche

pro Zimmer mit einer
Person und Jahr

pro Doppelzimmer
und Jahr

Frischwasser

90 Liter

Fr. 0.037

6'500 Liter

Fr. 2.67

13'000 Liter

Fr. 5.34

Abwasser

90 Liter

Fr. 0.059

6'500 Liter

Fr. 4.23

13'000 Liter

Fr. 8.46

Energie

3.15 kWh

Fr. 0.095

230 kWh

Fr. 6.90

460 kWh

Fr. 13.80

Total

Fr. 0.191

Fr. 13.80

Fr. 27.60

Tabelle 3: Verbrauchswerte und Kosten pro Dusche/Zimmer


Wassersparende Duschbrausen

Die Zusammenstellung in Tabelle 4 zeigt die wichtigsten Angaben der Duschebrausen, welche wir in den Pilothotels einsetzten.

Typ

KWC FitAir

Turbo Handbrause Wasserfix

 
Lieferanten Sanitas Trösch
Feldlistr. 9
8645 Jona
Tel. 055 225 15 55
Fax 055 225 15 16
mS c/o Panmedia
Gertrud Schultheiss
Winkelweg 4
3072 Ostermundigen 2
Tel. 031 931 62 66
Fax 031 932 32 76
Lieferbare Farben chrom, weiss, gelb,
schwarz, aranja, rot,
braun, manhattan
chrom, weiss
Preise Verkauf
(exkl. MWSt.)
weiss, farbig Fr. 18.00
chrom Fr. 23.50
weiss Fr. 18.50
chrom Fr. 26.75
Durchfluss 8 bis 9 Liter pro Minute 8 bis 10 Liter pro Minute

Tabelle 4: Verwendete Sparbrausen

Beide Produkte sind für einen Einsatz bestens geeignet. Im Rahmen des Pilotprojektes ergaben sich keine wesentlichen Mängel oder Unterschiede. Insgesamt erweckt jedoch die Brause "KWC FitAir" eher den robusteren Eindruck.

Die Brause "Turbo Handbrause Wasserfix" wird zusätzlich mit einem schwarzen Sieb ausgeliefert. Der Wasserdurchfluss kann zwar damit nochmals wesentlich gesenkt werden, jedoch wird damit der Brausenstrahl in der Regel als weniger angenehm bis unbefriedigend empfunden.

Für Installationen in Hallenbädern, Kasernen, Massenlagern usw. stehen ausserdem auch Brausenköpfe für feste Montage zur Verfügung.


Wirtschaftlichkeit

Allgemeine Situation

Mit Hilfe der in den Tabellen 2, 3 und 4 aufgeführten Daten können die zu erwartenden Kosteneinsparungen und die Amortisationsdauer berechnet werden.

Tabelle 5 zeigt vorerst die zu erwartenden Einsparungen, welche bei 40% liegen (gilt sowohl für Frisch- und Abwasser, Energie wie auch für die Kosten). Aufgrund dieser Einsparungen und der pro Zimmer für die Umrüstung entstehenden Kosten ergibt sich beim Einzelzimmer eine Amortisationsdauer von vier und beim Doppelzimmer von zwei Jahren, d.h. nach zwei bzw. nach vier Jahren sind die Kosten durch die erzielbaren Einsparungen bereits zurückgezahlt.

Einsparung, Kosten

pro Dusche

pro Person und Jahr

pro Doppelzimmer und Jahr

Frischwasser

36 Liter

Fr. 0.015

2'600 Liter

Fr. 1.07

5'200 Liter

Fr. 2.14

Abwasser

36 Liter

Fr. 0.023

2'600 Liter

Fr. 1.69

5'200 Liter

Fr. 3.38

Energie

1.26 kWh

Fr. 0.038

90 kWh

Fr. 2.70

180 kWh

Fr. 5.40

Einsparungen total  

Fr. 5.46

 

Fr. 10.92

Kosten Duschebrausen  

Fr. 20.00

 

Fr. 20.00

Amortisationsdauer

ca. 4 Jahre

ca. 2 Jahre

Tabelle 5: Einsparungen und Amortisationsdauer pro Zimmer

Situation in den Pilothotels

Die Datenaufnahme in den Pilothotels zeigt nun zum Teil wesentliche Unterschiede zu den in Kapitel 3 getroffenen Annahmen. Tabelle 6 listet die wichtigsten dieser Abweichungen auf. Zum Vergleich ist der für die allgemeinen Berechnungen verwendete Rechenwert nochmals aufgeführt.

Einflussgrösse

Einheit

Streubereich

Rechenwert

Kosten Frischwasser

Fr. pro 1'000 Liter

0.00 bis 0.60

0.41

Kosten Abwasser

Fr. pro 1'000 Liter

0.00 bis 1.79

0.65

Energiekosten Heizöl (Strom)

Fr. pro 100 Liter

32 bis 90

30

Energiekosten Heizöl

Rp. pro kWh

3.2 bis 9.0

3.0

Mittlere Dauer einer Dusche

Minuten

6 bis 10

6

Anzahl Logiernächte

pro Jahr und Bett

70 bis 240

120

Anzahl Duschen

pro Logiernacht

0.6 bis 1.0

0.6

Tabelle 6: Situation in den Pilothotels, wesentliche Abweichungen

Entsprechend dieser zum Teil recht grossen Unterschiede resultieren nun natürlich auch grosse Abweichungen bei den Einsparungen und der Amortisationsdauer.

Bild 1: Einsparungen in den Pilothotels

Aufgrund unserer Messungen in den Pilothotels ergaben sich Einsparungen im Bereich von 17 bis 66%. Bild 1 zeigt die entsprechenden Angaben pro Betrieb.

Allerdings zeigen die Erfahrungen auch, dass im allgemeinen mit den neuen Brausen eine leicht höhere Temperatur eingestellt wird, da aufgrund der intensiven Beimischung von Luft das Wasser als etwas kälter empfunden wird (beigemischte Luft muss ebenfalls auf gewünschte Temperatur erwärmt werden).

Bild 2: Kosteneinsparungen Pilothotels (pro Zimmer)

In Bild 2 sind die Kosteneinsparungen pro Zimmer (Dusche) und Betrieb ersichtlich. Dabei zeigen sich nun auch die zum Teil massiven Unterschiede bei den Wasser- und Abwassertarifen, den Energiepreisen, bei der Auslastung der Zimmer und beim gemäss Angaben der Hoteliers häufigeren und längeren Gebrauch der Dusche.

Die Einsparungen liegen im Schnitt bei 28, minimal bei 5 und maximal bei 120 Franken pro Zimmer (Faktor 24!).

Bei den Hotels Nr. 6 und 7 werden die Wasser- und Abwasserkosten aufgrund von Hahnentaxen oder auf Basis des Gebäudeversicherungswertes festgesetzt. Es sind hier somit keine Einsparungen von Wasserkosten möglich (verbrauchsabhängige Tarife sind jedoch bereits angekündigt).

Bild 3: Amortisationsdauer Pilothotels

Bild 3 zeigt nun noch, wie schnell sich die aufgewendeten Kosten dank der erzielbaren Einsparungen amortisieren (Amortisationsdauer). Logischerweise sind auch hier die Ergebnisse deutlich besser als in Tabelle 5 errechnet.

Mehrheitlich liegen die Resultate bei einem Jahr oder tiefer. Im Schnitt beträgt die Amortisationsdauer sieben Monate, im Minimum zwei Monate und im Maximum knapp vier Jahre.

Die Betriebe Nr. 10 und 11 weisen beide hohe Einsparungen auf und Betrieb Nr. 11 hat ausserdem die höchsten Wassertarife, weshalb diese beiden Betriebe enorm hohe Einsparungen und damit kurze Amortisationszeiten aufweisen. Demgegenüber hat Betrieb Nr. 1 die schlechteste Bettenauslastung, weshalb sich auch eine vergleichsweise hohe Amortisationsdauer ergibt.

Einsparungen in den Pilothotels

Tabelle 7 zeigt nun noch die Summe der von allen Pilothotels insgesamt erzielten Einsparungen und die daraus resultierende mittlere Amortisationsdauer.

Einsparung Frischwasser:

5'800'000

Liter
Einsparung Abwasser:

5'800'000

Liter
Einsparung Nutzenergie:
bzw. Endenergie:

210'000
21'000

kWh
Liter Heizöl
Einsparung Kosten:

12'400

Fr.
Anschaffungskosten:

7'200

Fr.
Amortisation im Durchschnitt:

7

Monate

Tabelle 7: Gesamte Einsparungen aller Pilothotels und mittlere Amortisationsdauer.


Bisherige Erfahrungen

Während des Pilotversuches wurde auch die Reaktion der Gäste auf die neuen Duschebrausen ermittelt. Dabei wurde den Gästen am Schluss ihres Aufenthaltes, also während des Auscheckens, die Frage gestellt, ob Ihnen im Zusammenhang mit dem Duschen etwas aufgefallen sei und wenn ja, ob positiv oder negativ.

Insgesamt wurden 140 Fragebogen ausgewertet, Bild 4 zeigt die Auswertung der Antworten im Überblick.

Bild 4: Auswertung Gästebefragung

Bemerkenswert ist, dass mehr als vier von fünf Gästen positiv reagierten oder nichts spezielles feststellten.

Nebst vielen positiven gab es auch einige kritische Bemerkungen. Vor allem wurde bemängelt, dass je nach eingesetzter Brause der Wasserstrahl zu dünn und zu hart ist, bzw. nicht entsprechend zu regulieren ist. Nachfolgend ein paar Echos aus den Fragebogen:

Positive Echos Negative Echos
  • Angenehme, weiche Brause
  • Weicher, luftiger Strahl
  • Selbst im Gebirge wichtig und richtig
  • Sehr gute Brause
  • Danke für die neue Brause mit dem weichen Strahl
  • Wie schön ist doch Graubünden!
  • Bringe das Shampoo nicht mehr so schnell aus den Haaren
  • Wasserstrahl kann nicht fein reguliert werden
  • Weicher Strahl nicht intensiv genug
  • Man nimmt mehr Wasser bei höherer Temperatur (wegen Luftbeimischung)
  • Harter Strahl, unregulierbar, warmes Wasser hat lange
  • Relativ lautes Zischgeräusch

Umsetzung

Der Pilotversuch hat aufgezeigt, dass für die Umsetzung ein beträchtliches Potential vorhanden ist. Eine erste entsprechende Umfrage wurde von über hundert Hoteliers beantwortet. Die Auswertung der Antworten zeigt, dass das Projekt überwiegend als gut beurteilt wird. Sieben von zehn Hoteliers würden sofort oder gelegentlich die Umsetzung an die Hand nehmen.

Die nachstehenden Bilder 5 und 6 zeigen im Detail, wie sich die Hoteliers zum Projekt geäussert haben.

Bild 5: Meinung der Hoteliers zum Projekt Bild 6: Bereitschaft der Hoteliers zur Umsetzung

Zum Abschluss noch ein paar Auszüge aus Berichten über die Medieninformation zum Auftakt der Wintersaison von Graubünden Tourismus, in deren Zentrum das Projekt "Die Duschecke der Schweiz" stand.

  • Graubünden als "Duschecke der Schweiz" präsentiert (Bündner Tagblatt, 97-11-12).
  • Das Geld liegt auf der Strasse (Josef Kölbener, Schweizerhof Sils Maria, Eviva 12/1997).
  • Originellerweise haben die auf dem Uetliberg versammelten Journalisten je eine KWC-Brause geschenkt erhalten, weshalb nun zwischen der Tardisbrücke im Churer Rheintal und der Lischanabrücke über den Inn nicht nur Hotelgäste sondern auch Medienschaffende und Kurdirektoren im Rausch des Sparduschens (die neuen Duschbrausen erinnern an einen frischen Bergbach) schwelen (Eviva 12/1997).
  • Dass im Bündner Tourismus auch ökologische Anliegen ernst genommen werden, zeigt das Projekt "Duschecke der Schweiz" (Die Südostschweiz, 97-11-12).
  • Mit einer Medienkonferenz auf dem Zürcher Uetliberg lancierte gestern der Verkehrsverein Graubünden die Wintersaison 97/98 in der "Duschecke der Schweiz". Die Aktion Energiesparbrausen ist dabei nur eine der originellen Ideen aus dem reichhaltigen Programm der Winternews (Die Südostschweiz, 97-11-12).
  • Wenn lediglich die Hälfte aller 900 Bündner Hotels mitmachen würden, könnten mit der Sparbrause laut Hersteller jährlich 470'000 Liter Heizöl oder 60 Mio. Liter Wasser gespart werden . Mit dieser Energie liessen sich ein Jahr lang 250 Einfamilienhäuser heizen. Zahlen, die von den zwei "Probeduschern" sozusagen nass auf weiss belegt werden (Prättigauer/Herrschäftler, 97-11-13).

Die Arbeitsgruppe Energie setzt ab 1998 die Aktion gezielt um. Es geht einerseits darum, interessierte Betriebe in der Umsetzung zu unterstützen und andererseits weitere Hotelbetriebe für die Umsetzung zu gewinnen.

Ausserdem ist auch ausserhalb des Kantons Graubünden bereits einiges Interesse an der Aktion erwacht. Auch diese Kontakte sollen weiterverfolgt werden.


Projektdaten

Adressen

Verkehrsverein Graubünden VVGR
Alexanderstrasse 24
7000 Chur

Tel. 081 254 24 24
Fax: 081 254 24 00

Amt für Energie Graubünden
Stadtgartenweg 11
7000 Chur

Tel. 081 257 36 24
Fax: 081 257 21 60

VOBE
Postfach 685
7002 Chur

Tel. 079 611 32 36

     

Arbeitsgruppe Energie

Urs Wohler Verkehrsverein Graubünden, Chur 081 254 24 52
Balz Lendi Amt für Energie Graubünden, Chur 081 257 36 24
Andrea Lötscher Amt für Energie Graubünden, Chur 081 257 36 30
Otto Fischli Energieprojekte Fischli, Näfels 055 622 32 72
Peter Broder Broder + Partner AG, Chur 081 286 91 50

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GLOOR ENGINEERING, CH-7434 SUFERS, 10. JUNI 1998