Recycling schont die Umwelt auf viele Arten: So werden Müllberge vermieden, es werden weniger Treibhausgase ausgestoßen und Energie wird eingespart. Die für die Wiederaufbereitung benötigte Energie ist nur ein Bruchteil von dem, was bei der Neuerzeugung notwendig ist. Aus ökologischer und ökonomischer Sicht braucht es jedoch noch eine viel höhere Recyclingquote, damit wir unsere Umwelt ausreichend schonen.

Warum Recycling so wichtig ist

Glasflaschen, Dosen aus Aluminium oder Zeitungen: alle werden bereits jetzt zu einem Teil aus wiederaufbereiteten Wertstoffen hergestellt. So wird beim Recyceln von Glas ein Drittel weniger Energie eingesetzt, als beim Einsatz von frischem Material. Dieser Prozess kann bis zu 50-mal wiederholt werden, bis die stofflichen Eigenschaften verloren gehen.

Ebenso ist es bei Produkten aus Papier. Der Grundstoff ist Holz, welcher zu einem Großteil aus Urwäldern importiert wird. Das verstärkt die Abholzung, weshalb mittlerweile rund 70 %, des im Umlauf befindlichen Papiers recycelt sind. Auf den ersten Blick, sieht das nach einer Menge aus, allerdings geht da noch deutlich mehr. So werden zwar Zeitungen fast ausschließlich aus Recyclingpapier hergestellt, bei Druck- und Büropapier ist es aber gerade mal ein Drittel. Und vor allem letzteres wird täglich in hohem Maße verbraucht.

Theoretisch könnte der Wertstoff bis zu 7-mal wiederaufbereitet werden. Bei der Wiederaufbereitung von Papier kann sogar 50 % der Energie, im Vergleich zum Einsatz von Frischpapier, eingespart werden. Zudem ist das Altpapier bereits im Land vorhanden und muss nicht aus den Urwäldern importiert werden.

Bei Aluminium ist es sogar noch extremer, das Metall kann unendlich oft wiederaufbereitet werden. Zudem wird nur 5 % der Energie verwendet, die notwendig ist, um das Aluminium aus Erz zu gewinnen.

Es wird zu wenig Recycelt

Müll ist nie gleich Müll. Sehr vieles was weggeworfen wird, ist eigentlich sehr wertvoll. Die Metallhülle eines alten Computers, genau wie die Zeitung von letzter Woche. Beides sind Wertstoffe und gehören eigentlich nicht in den Restmüll. Aber auch Grünabfälle, Kunststoff und Glas müssen getrennt erfasst werden, damit sie nicht als Rest- oder Sperrmüll entsorgt werden.

Das geschieht noch zu selten, weshalb viele teilweise seltene Materialien einfach verschwendet werden. Rund zwei Drittel des Restmülls sind eigentlich Wertstoffe, welche jedoch nicht aussortiert werden. Das macht pro Person rund 100 Kilogramm an Wertstoffen pro Jahr, die wir ohne es zu wissen entsorgen. Daher sollte recycelbares Material besser erfasst werden, um Treibhausgase und Energie einzusparen.

Ökonomische und ökologische Vorteile durch Recycling

Es wird deutlich: Wertstoffe zu recyceln sorgt für Einsparungen an allen Enden, was am Ende vor allem der Umwelt zugutekommt. Fossile Brennstoffe können gespart werden, wodurch gleichzeitig weniger Treibhausgase in die Atmosphäre abgegeben werden. Rohstoffverschwendung, Belastungen durch Treibhausgase und ein hoher Energieverbrauch können allesamt durch Recycling deutlich reduziert werden.

Doch die Recyclingquote ist weiterhin insbesondere beim Hausmüll nicht hoch genug und liegt bei gerade mal 50 %. Das liegt vor allem daran, dass dieser Müll oft nicht ausreichend getrennt wird, wodurch wichtige Wertstoffe verloren gehen. Eine gute Lösung dafür bietet WeRecycle. Sie erhalten vom Anbieter eine Recycling Bag, in der Sie alle wertvollen Verpackungen sammeln können. Diese wird dann beliebig oft im Monat abgeholt und alle Wertstoffe werden wiederaufbereitet. Sie sind nicht gezwungen den Müll extra zu trennen und WeRecycle sorgt dafür, dass wirklich alles wiederaufbereitet wird. Dafür ist sogar ein Gutschein unter https://rewardo.ch/gutscheine/werecycle verfügbar.

Wie mehr Recycelt werden könnte

Recycling ist ein Schlüssel, um die Umwelt zu schonen und für einen sauberen ökologischen Fußabdruck zu sorgen. Dazu bedarf es jedoch noch mehr Effizienz bei der Wertstofferfassung. WeRecycle bietet dafür eine gute Lösung für Privathaushalte, aber auch das Wertstoffgesetz sollte weiter angepasst werden. Dadurch könnten beispielsweise alleine in Deutschland, 6,5 Millionen Tonnen Rest- und Sperrmüll vermieden und somit 4,7 Millionen Tonnen Rohstoffe pro Jahr gespart werden.

Zusätzlich würde der Ausstoß von Treibhausgasen um 2 Millionen Tonnen und der Einsatz von Energie um 10.000 GWh reduziert werden. Das entspricht in etwa dem Energieverbrauch von mehr als einer halben Million Haushalten.