Sonnenheizung


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Zuletzt aktualisiert von Rolf Gloor am 03.06.2013

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Eine Sonnenheizung sammelt über Solarkollektoren die Wärmestrahlung der Sonne und speichert diese in einem Wasserbehälter. Bei klarem Wetter strahlt die Sonne mit einer Leistung von 1 kW auf eine senkrecht darunter liegende Fläche von einem Quadratmeter. Je nach Anlage und Temperaturunterschied zwischen der Aussentemperatur und der Speichertemperatur kann 30 bis 80% der Sonnenwärme genutzt werden.

Durch den sich verändernden Eintrittswinkel der Sonne und unterschiedliche Witterungsverhältnisse ist die durchschnittliche Leistung geringer. Bezogen auf die Maximalleistung kann an nebligen Standorten mit 700 Stunden und extrem sonnigen Standorten mit bis zu 1500 Stunden pro Jahr gerechnet werden. Im europäischen Mittelland liegt der Durchschnitt bei 1000 Stunden pro Jahr. Pro Quadratmeter Sonnenkollektor mit südlicher Ausrichtung ergibt sich ein theoretischer Wärmegewinn von 600 kWh im Jahr. Da die Heizwärme aber vor allem im sonnenschwachen Winter gebraucht wird müsste man sehr grosse Wärmespeicher haben, um die Sommerwärme im Winter zu nutzen. Praktisch installiert man aber selten über 100 Liter Wasserspeicher pro m² Sonnenkollektor.

  • Vergleich von Kollektortypen
    Vergleich von Sonnenkollektortypen

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